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Memoria activa Dialog gegen das Vergessen

Ergreifende Einblicke in ein Leben unter einem oppressiven Regime boten die Berichte der geladenen katalanischen Zeitzeugen an der Heinrich-Mann-Schule.

Katalanische Zeitzeugen zu Besuch an der Heinrich-Mann-Schule

Besuch aus Barcelona in Gestalt von drei katalanischen Zeitzeugen der Franco-Diktatur durfte die Heinrich-Mann-Schule willkommen heißen: Die Berichte von Rosalía Sanchez López, Rosa Alvarez Castella, Angel Fernández Rodríguez und Projektleiter Norberto Sinatra erwiesen sich als große Bereicherung für die Spanischschüler der gymnasialen Oberstufe, da die Thematik der Spanischen Diktatur (1939-1975) einen Schwerpunkt des Spanischunterrichts der Q-Phase darstellt und sich den Anwesenden somit die einmalige Gelegenheit bot, sich ganz individuelle, überwiegend ein Bild von persönlichem Leid zeichnende Lebenserfahrungen unter dem oppressiven Regime der franquistischen Obrigkeit (z.B. generelles Verbot des Gebrauchs der katalanischen Sprache) hautnah von Betroffenen schildern zu lassen. Die sich den interessanten, zumeist sehr spannenden, wenngleich oftmals auch erschütternden Vorträgen anschließende Diskussionsrunde lud ein, in einen offenen, generationenübergreifenden Dialog zu treten, bei dem sich unsere Gäste aus Barcelona Zeit für alle Fragen seitens der Schülerschaft und des Lehrerkollegiums (vertreten durch die Spanischlehrer Maria Erdmann-Martinez und Fabian Steinle) nahmen und etwaige Unklarheiten schnell beseitigt werden konnten. Die wertvollen Erkenntnisse, die gesammelt werden durften, schufen zudem ein tieferes Verständnis für das gegenwärtig deutlich zu Tage tretende gespaltene Verhältnis einer Vielzahl von Katalanen zum spanischen Zentralstaat und ihrem intensiven Streben nach Unabhängigkeit.

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